Mit Versionsstand 0.2.1 ist die erste öffentliche Version von TaxTronik verfügbar. Es handelt sich hierbei um einen in wenigen Monaten entwickelten, aber zugleich auch technisch sowie fachlich sehr tiefgehendenStand.
Version 0.3.0 soll daher gleich mehrere Elemente in Angriff nehmen, welche auf eine bessere fachliche Kontrolle, Beherrsch- und insbesondere Bedienbarkeit abzielen. Diesen angestrebten Umfang stellen wir in gegebener Kürze vor.
Allgemeines
Versionsnamen
Zur einfacheren Wiedererkennung werden ab Version 0.3.0 alle Major-Releases mit Namen von anerkannten Mineralien belegt. Die Reihenfolge ist hierbei alphabetisch. Den Anfang macht das Mineral „Abellait“. Warum ausgerechnet Minerale? Es gibt einfach genug. ![]()
Technisches
UI-Rework „Atelier“ & Barrierefreiheit
Geplant ist eine grundlegende stilistische Überarbeitung der Benutzeroberfläche. Die aktuelle Oberfläche wurde strikt funktional und aufgrund des funktionalen Hauptfokus errichtet. Auch wenn diese ihren Zweck erfüllt, muss TaxTronik nicht so aussehen. Technologisch gibt die Software dafür viel zu viel her.
Wie aktuell wird diese Überarbeitung weiterhin einen ressourcenschonenden Modus für RDS und anderweitig virtualisierte Arbeitsumgebungen bieten. Zugleich liegt das Augenmerk bei dieser Überarbeitung auf der Barrierefreiheit. Wir orientieren uns hierbei an dem A11Y Project und wollen diesen Fokus aktiv in unserer Projektvision verankern.
Wir planen dabei auch die ein oder andere Funktion bedienungsfreundlicher und weniger verschachtelt auszurichten, um eine schnelle und vor allem intuitive Bedienung für jeden Nutzer zu ermöglichen.
Fachliches
Wiedervorlagen
Eines dieser Elemente sind die Wiedervorlagen. Hiermit sind alle Prozesse wie Recherchen, Überprüfungen oder sonstige Aufgaben gemeint, die zwischen Berufsträger und Mitarbeiter koordiniert werden müssen.
Aktuell werden diese über die jeweiligen Arbeitsschritte referenziert. Aufgrund der großen Individualität einer jeden Kanzlei kann es jedoch vorkommen, dass die Tiefe dieser Wiedervorlagen zu unnötiger Komplexität im Nutzererlebnis führt. Wir arbeiten aktiv an einer Lösung, gedenken jedoch das System ähnlich wie Tickets in gängigen Git-Versionierungssystemen auszurichten. Dort werden Tickets automatisch referenziert, insofern ein Zusammenhang besteht oder diese erwähnt werden (siehe obiges Beispielbild).
Hierdurch bleibt auch bei Archivierung der Wiedervorlage eine Rückverfolgbarkeit gewährleistet.
Fachliche Prüfbarkeit der Umsetzungen
TaxTronik ist trotz seiner vergleichsweise kurzen Entwicklungszeit und KI-gestützten Entwicklung nicht naiv aufgebaut worden. Keine technologische Entscheidung ist zufällig. Als Plattform mit starkem Compliance-Fokus ist jedoch auch die fachliche Kuration der Umsetzungen das Maß aller Dinge. Diese ist, selbst für einen einzelnen Berufsträger, schwer stemmbar. Um mehr Transparenz in den Aufbau der Software zu bringen und auch eine ernsthafte fachliche Kuration zu ermöglich, erweitern wir bereits heute unsere Dokumentation um einen Fachkatalog. Ziel ist es jede einzelne relevante Funktion darin hinsichtlich ihrer rechtlichen sowie tatsächlichen Umsetzung zu beschreiben. Fachlich valide Kurationen können hierbei nur mit Klarnamen und entsprechender Signatur in das Projekt übermittelt werden.
Abnahmen sind ausschließlich im Vier-Augen-Prinzip möglich.
Vorbereitung auf IDW PS 861, 880, 980
Die größte und langfristigste „Baustelle“ bleibt die Vorbereitung auf eine Testierung. Auch wenn der aktuelle Ausbaustand von TaxTronik kein vollwertiges TCMS liefert, ist die Integration des PS 980 bereits jetzt als sinnvoll zu betrachten. In der Dokumentation gibt es daher mehrere Vorabanalysen. Wichtig - dies ist KEINE tatsächliche fachliche Beurteilung, sondern nur grobe Einschätzungen.
Die Analysen für kanzleikonsole bezüglich PS 880 und PS 980 können entsprechend eingesehen werden. Signal fällt unter PS 861 und womöglich ebenfalls unter PS 880 (unserer Einschätzung nach genügt 861).
Mit einer realistischen Testierung ist nicht vor Versionsstand 1.0.0 zu rechnen.




